Die Stadtwerke haben geschrieben

An die Betriebsausschußmitglieder folgender Sachverhalt zur Kenntnisnahme:

(per Einschreiben) 18.02.2020


Die Stadtwerke haben geschrieben:

Bisher haben im STT Leopoldstal 70% der 384 angeschriebenen Grundstückseigentümer die DP vorgelegt.
Im STT Holzhausen-Externsteine sind 195 Eigentümer und in Fromhausen 37 Eigentümer zur Vorlage der DP aufgefordert worden

Die Initiative hat inzwischen aus der Politik noch einen Schriftsatz bekommen. Hier der Wortlaut:

- Die Kanäle im öffentlichen Bereich der Fremdwasserschwerpunktgebiete sind saniert, eine deutliche Änderung der Fremdwassermenge konnte bisher nicht festgestellt werden.
- Auch wenn eine DP den Zustand der Leitungen als „nicht dicht“ beschreibt, ist kein unmittelbarer Sanierungsbedarf erforderlich, die Stadtwerke prüfen in diesen Fällen jede Leitung auf einen möglichen Klarwasserzulauf.Erst bei einem nachgewiesenen stetigen Klarwasserzulauf der Hausanschlussleitung, muss die Ursache des Zulaufes beseitigt werden.
- In Leopoldstal haben bis jetzt 70 % der aufgeforderten Eigentümer (262 Protokolle) das DP-Protokoll eingereicht. (87 % bestanden, 13 % nicht bestanden)

Ich beginne mit dem letzten Spiegelstrich:
- In Leopoldstal haben bis jetzt 70 % der aufgeforderten Eigentümer (262 Protokolle) das DP-Protokoll eingereicht. (87 % bestanden, 13 % nicht bestanden)
100% = 262 Protokolle
87% = 228 bestanden
13% = 34 nicht bestanden
Das bedeutet im Klartext: 228 Eigentümer haben bei einem Durchschnittspreis von 450 Euro pro Prüfung inklusive Mehrwertsteuer mindestens 100.000 Euro für die bestandenen Prüfungen ausgeben müssen. Das steht in keinem Verhältnis zum Erfolg! Zumal behauptet wird:- Die Kanäle im öffentlichen Bereich der Fremdwasserschwerpunktgebiete sind saniert, eine deutliche Änderung der Fremdwassermenge konnte bisher nicht festgestellt werden.

Hier wird eine Behauptung aufgestellt ohne etwas zu belegen. Hochgerechnet auf 384 Betroffene in Leopoldstal bedeutet es 13% = 50 Beanstandungen. Diese 50 Beanstandungen sollen dann für die Fremdwassermenge in Leopoldstal verantwortlich sein? Zumal das Urteil „NICHT BESTANDEN“ nichts über die Art oder den Grad der Beanstandung aussagt. Ist das noch seriös? Hier noch einmal die Aussage des Betriebsingnieur Gaamaa: „Wir sind nicht verpflichtet, die Fremdwassermenge erneut zu prüfen und werden sie auch nicht erneut prüfen!“


Fazit: Der Generalverdacht bleibt bestehen!
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Im Auftrag der Fremdwasserinitiative Horn-Bad Meinberg

m.f.g Gerhard Lenzing

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