Fakten

Fremdwasser führt zu hohen Kosten und schadet der Allgemeinheit

Ein hoher Fremdwassereintrag führt zu immensen Kosten in den Klärwerken, die die Kommunen über die Abwassergebühren umlegen müssen. Dies schadet der Allgemeinheit.

Abgesehen von wenigen Ausnahmefällen handelt es sich hierbei nicht um ein Umweltproblem und ist auch nicht durch das Landeswassergesetz gedeckt, wie das Verwaltungsgericht Arnsberg 2010 in einem Urteil feststellte (Az 14 L 219/10VG ). Das LWG 61A wird von den Kommunen nur als Hebel genutzt, um ohne große Diskussion auch diese Problematik zu Lasten der Bürger zu lösen.

Bis zu 90% aller Hausanschlüsse sind defekt

Bis zu 90% der Hausanschlüsse sind undicht:

Welche Leitung als undicht gilt, hängt entscheidend vom Prüfverfahren ab. Eine einfache Durchflussprüfung wird weit überwiegend intakte Leitungen vorfinden und nur eine solche milde Methode ist ein vernünftiger Maßstab für Dichtheit. Einer Luftdruckprüfung dagegen wird fast keine betagte Abwasserleitung standhalten. Siehe auch Rober Thoma: " (...) Zusammenfassung: Dichtheit ist relativ und liegt im Auge des Betrachters (...)"


 

Kamerafahrten

Diese sind ohne vorhergehende Reinigung sinnlos. Im Übrigen können die heute verfügbaren Systeme regelmäßig nur einen Teil der Abwasserleitungen inspizieren. Bei falschem Gebrauch droht sogar ein Totalverlust des teuren Gerätes (zum Schaden des prüfenden Betriebs) und damit natürlich auch der betreffenden Leitung (diesen Schaden hat der Eigenheimbesitzer, der jetzt seinen Fußboden aufgraben muss oder alle Leitungen unter seiner Wohnzimmerdecke neu verlegt, wenn er denn keinen Keller hat).

 

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