Wir können nur überleben, weil 99% unseres Verhaltens auf Nachahmung beruht. Darin unterscheiden sich Untertanen von Rebellen nur marginal.

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Cui Bono?

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In jedem halbwegs guten Krimi geht die Geschichte in etwa so: Eine offensichtlich tatverdächtige Person rückt zunächst in den Vordergrund. Die Beweise liegen klar auf der Hand wie hingemalt. Eine überragende Kommissarin (zuletzt sind es im ÖRR meist Frauen) setzt sich über Vorurteile hinweg und stellt die entscheidende Frage: Cui Bono? – Wer profitiert denn eigentlich am meisten von dem Verbrechen? So funktioniert wohl auch echte Kriminalistik. Tatsächlich lohnt es sich, diese Frage wieder und wieder zu stellen. Die Antwort liefert oft eine ganz andere Sicht auf die Zusammenhänge, als sie die Medien verbreiten.

Agent Covid19 - mit der Lizenz zu töten!?

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Offene Diskussion unerwünscht!

Anfangs war wohl Vorsicht geboten angesichts eines unbekannten Virus. Längst wäre es aber jetzt an der Zeit, alle Maßnahmen zu beenden, auch wenn unsere Politik dann in Erklärungsnot kommt. Immerhin sind die Zahlen für Schweden inzwischen wieder im Normalbereich1 und es ist eines der wenigen Länder in Europa, für das keine Reisewarnung besteht.2 Demnächst überholt Europa bei Neuinfektionen die USA. Brasilien haben wir schon hinter uns gelassen3. Was also bringen Lockdown und andere Zwangsmaßnahmen, außer den wirtschaftlichen Totalschaden? Die Fakten sind frei zugänglich und mit etwas Aufwand von jedem in veröffentlichten Quellen zu recherchieren.

Bedenkseite

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Mainstream, Mehrheitsmeinung, Zeitgeist sind Begriffe, die heutzutage von Vielen zutiefst verachtet werden. Dabei kann eine Gesellschaft nur funktionieren, wenn eine überwiegende Mehrheit sich auf gemeinsame Wahrheiten – oder Werte – verständigt, unabhängig davon, ob die in einem objektiven Sinne wirklich wahr und richtig sind. Ohne Nachahmung wären wir alle in dieser Welt verloren. Wir müssen uns von frühester Kindheit darauf verlassen, dass die anderen um uns herum schon wissen, was man zu tun, zu sagen und zu denken hat. Dass man einem ausgewachsenen Höhlenbären alleine und unbewaffnet tunlichst nicht seine Beute streitig machen sollte, war sicher in der Frühzeit einmal ein weithin akzeptierter Gemeinplatz, den niemand ungestraft infrage stellte. Dass die fußläufige Überquerung der A1 in der Rushhour bei Köln keine gute Idee ist, weiß hoffentlich auch jedes Kind, ohne es selbst ausprobiert zu haben. Beides gehört und gehörte zum Mainstream. Wir können nur überleben, weil 99% unseres Verhaltens auf Nachahmung beruht. Darin unterscheiden sich Untertanen von Rebellen nur marginal.