Liebe Mitbürger,

Dichtheitsprüfung und Sanierungspflicht privater Abwassergrundleitungen stellen sich für viele Bürger überall in Deutschland als existenzbedrohende Zwangsmaßnahme heraus. Dabei gibt es keinerlei belastbare Erkenntnisse darüber, ob von defekten privaten Leitungen eine Gefahr für unser Grundwasser ausgeht. Im Gegenteil belegen unabhängige Gutachten, dass beispielsweise die Abläufe von Kläranlagen den vielhundertfachen Schadstoffaustrag legal in die Gewässer einleiten und alle bekannten Grundwasserbelastungen ausschließlich aus anderen Quellen stammen, vorrangig aus Landwirtschaft, Industrie und Kläranlagen.

23.02.2016-Bürgerinitiative Dorsten, schreibt nochmals Herrn Minister J. Remmel an.

Bürgerinitiative Dorsten, schreibt nochmals Herrn Minister J. Remmel an.

Horst Brinker, Kirchweg 92, 46286 Dorsten, Uwe Gellrich, Essenerstr. 15, 46282 Dorsten,
für die Bürgerinitiative >Alles-dicht-in-Dorsten<, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zweites Schreiben an

An den Minister von NRW
für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft,
Natur- und Verbraucherschutz
Herr Johannes Remmel
Schwannstraße 3
40476 Düsseldorf

CC an:

die Ministerpräsidentin von NRW, Frau Hannelore Kraft

Abwasser-Studie pünktlich zum Start der Koalitionsverhandlungen

37 Milliarden Euro für neue Kläranlagen?


im Abwasser schwimmt vieles, was da nicht hineingehört. Die Sorglosigkeit mancher Zeitgenossen, die die Kanalisation als eine erweiterte Mülldeponie betrachten, kostet die kommunalen Abwasserbetriebe – und damit deren Kunden, die Wasserverbraucher – viel Geld. Denn das Abwasser muss aufwendig gereinigt werden, mechanisch und biologisch. Drei Stufen durchläuft der Prozess in der Regel, bevor das Wasser so weit geklärt ist, dass es in den natürlichen Kreislauf eingespeist und zu Grund- und Trinkwasser werden kann.
Doch drei Reinigungsstufen reichen oft nicht mehr aus. Zunehmend breiten sich Kleinstpartikel aus, die nicht ins Wasser gehören und wenn nicht dem Menschen, so aber anderen Lebewesen gefährlich werden können. Die Liste solcher Mikroteilchen ist lang und wird durch immer feinere Analysemethoden immer länger. Die Teilchen stammen aus Kosmetika, Körperpflegemitteln, Arzneien, Pflanzenschutzmitteln oder auch aus künstlich gesüßten Limonaden. Als sehr hartnäckig gelten Stoffe wie das in Schmerzmitteln enthaltene Diclofenac oder Röntgenkontrastmittel.

Das sind 10 % zu viel

Das sind 10 % zu viel


Presse-RHEDE 06.01.2016 | Zehn Prozent der Hausbesitzer legen Bescheinigung vor

Erste Frist zur Dichtheitsprüfung in Rhede ist abgelaufen
Rhede - Die erste Frist für die Dichtheitsprüfung im Wasserschutzgebiet ist abgelaufen. Von den betroffenen Hausbesitzern in Rhede haben zehn Prozent ihre Abwasserleitungen prüfen lassen und die Bescheinigung bei der Stadt vorgelegt.
Bis zum 31. Dezember sollten knapp 500 Hauseigentümer im Wasserschutzgebiet ihre privaten Abwasserleitungen prüfen lassen. Rund 50 haben das auch getan, das heißt: Sie haben ihre Prüfbescheinigung bei der Stadtverwaltung abgegeben. Das können sie, müssen es aber nicht, sagt Ida Rewerts, Leiterin der Städtischen Betriebe.

Antwort der Landesregierung: Dichtheitsprüfung als steuerbegünstigte Handwerkerleistung?

Kleine Anfrage der FDP
Wie weit ist die Bund-Länder-Koordination bei der Anerkennung der verpflichtenden Dichtheitsprüfung als steuerbegünstigte Handwerkerleistung?

http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMD16/9976&quelle=alle

Antwort
der Landesregierung
auf die Kleine Anfrage 3955 vom 13. Oktober 2015
der Abgeordneten Henning Höne und Kai Abruszat FDP
Drucksache 16/9976