Aktuell & informativ

Landesweites Monitoring

Sinnlos verschwendete Steuergelder. Dank der ehemaligen rot/grünen Landesregierung. Ergebnis, gleich 0?


Landesweites Monitoring über die Auswirkungen undichter privater Abwasserleitungen auf den Boden und das Grundwasser


Projektlaufzeit: 24.5.2015 – 31.12.2017

Gesamtfördersumme: 936.837,02€.

Verwaltungsgericht muss sich mit Dichtheitsprüfung in Extertal befassen

Verwaltungsgericht muss sich mit Dichtheitsprüfung in Extertal befassen


Bürgerinitiative reicht Klage ein


Extertal. Die Dichtheitsprüfung beschäftigt in Extertal weiter Bürger, Politik und Verwaltung. Die Bürgerinitiative „Alles dicht in Extertal“ hat eine Feststellungsklage gegen die Gemeinde eingereicht.
Wie berichtet (LZ vom 29. April), sollen in Extertal die Bürger in denjenigen Straßen ihre Leitungen prüfen lassen, in denen auch die Gemeinde den Kanal saniert. Der Haupt- und Beschwerdeausschuss hatte kürzlich einen Antrag der Bürgerinitiative „Alles dicht in Extertal“ abgelehnt. Diese wollte die Gemeinde dazu bewegen, auf die Vorlage von Bescheinigungen über die abgeschlossene Überprüfung zu verzichten.

Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Selbstüberwachungsverordnung kommunal (SüwV-kom)

am Mittwoch, dem 6. Dezember 2017


15:30 6. Ausschusssitzung - Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz


Top 4
Entwurf einer Verordnung zur Änderung der
Selbstüberwachungsverordnung kommunal (SüwV-kom)

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_I/I.1/Tagesordnungen/WP17/100/E17-134.jsp

Dichtheitsprüfung: Landtagsabgeordnete empfiehlt, Neuregelung bis Sommer abzuwarten. Lübbecke Wasserschutzgebiet soll stark ausgeweitet werden.

Lübbecke Wasserschutzgebiet soll stark ausgeweitet werden


Dichtheitsprüfung: Landtagsabgeordnete empfiehlt, Neuregelung bis Sommer abzuwarten


Frank Hartmann
07.02.2018 | Stand 07.02.2018, 15:21 Uhr


Lübbecke. Um die öffentliche Wasserversorgung dauerhaft zu sichern, will die Bezirksregierung Detmold das Wasserschutzgebiet Lübbecke erheblich ausweiten. Auf dem vorläufigen Plan, den Baudezernent Ingo Ellerkamp kürzlich dem Bauausschuss vorstellte, zeigt sich nahezu eine Verdoppelung der Fläche - insbesondere nach Süden bis zur Stadtgrenze. Doch auch in nordöstliche Richtung soll die Schutzzone ausgedehnt werden.


Dem von den Stadtwerken beantragten und von der Bezirksregierung geleiteten Verfahren zur Neufestsetzung des Schutzgebiets liegt ein hydrogeologisches Gutachten zugrunde. Es behandelt die vier Schutzzonen mit jeweils eigenen Beschränkungen und Folgen für Wirtschaft, Landwirtschaft und Privathaushalte, um das Grundwasser zu schützen.


Laut Ellerkamp führt die Lübbecker Verwaltung weiterhin Gespräche mit der Bezirksregierung, um die Erweiterung der Schutzzonen so gering wie möglich zu halten. Sobald ein neuer Sachstand vorliege - auch bezüglich der endgültigen Größe des Schutzgebietes - würden die politischen Gremien informiert.


Mit einem abschließenden Entwurf, der danach für vier Wochen unter anderem im Lübbecker Rathaus ausliegen würde, rechnet der Baudezernent noch in diesem Monat.

Bis 14 Tage nach Auslegung hätten Bürger, Landwirte und Unternehmer dann Zeit, eine Stellungnahme abzugeben, bevor die Bezirksregierung die endgültige Größe des Wasserschutzgebietes festlege.


Von der NW um eine Stellungnahme gebeten, teilt die umwelt- und agrarpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag, Bianca Winkelmann, mit: "Ein wichtiges Anliegen der neuen NRW-Regierung ist es, ideologiefreie Entscheidungen im Sinne der Bürger zu treffen." Daher werde auch die Dichtheitsprüfung ("Kanal-TÜV") novelliert.

Bis dahin empfehle sie jedem Bürger "abzuwarten, wie die zukünftige Neuregelung aussieht". Winkelmann hofft, dass bis zum Sommer eine neue Verordnung fertig wird.


Quelle:
http://www.nw.de/lokal/kreis_minden_luebbecke/luebbecke/22052784_Wasserschutzgebiet-soll-stark-ausgeweitet-werden.html


Genehmigung zur Veröffentlichung des Artikels wurde mir von der >Neue Westfälische< gegeben.

Permanent werden Giftstoffe verbuddelt

Zum Thema - 37 Milliarden Euro für neue Kläranlagen,

das Thema haben wir schon länger, würden auch nur die sehr großen Anlagen mit der Eliminierung des oft auch als "Harten CSB" bezeichneten bzw. gemessenen Wertes ausgestattet werden. Insgesamt wären die Reduzierungen eher klein. Andere Ansatzpunkte wie die Indiepflichtnahme der Pharmaindustrie könnten daher wichtiger, mindestens aber wichtig sein. Vorsorge ist meistens doch besser als Nachsorge. Außerdem akkumulieren wir mit der Nachsorge auch Giftstoffe, wenn sie auch größtenteils verbrannt werden. Reste bleiben immer, Das kennen wir schon von den Leuchtstofflampen, aber auch von den Verbrennungsanlagen bei den Rückständen der Abgasreinigung, wo auch immer ein kleiner Rest bleibt. Permanent werden Giftstoffe verbuddelt, nachhaltig ist das nicht, denn es widerspricht der Idee einer Kreislaufwirtschaft.

 

Artikel


37 Milliarden Euro für neue Kläranlagen?

im Abwasser schwimmt vieles, was da nicht hineingehört. Die Sorglosigkeit mancher Zeitgenossen, die die Kanalisation als eine erweiterte Mülldeponie betrachten, kostet die kommunalen Abwasserbetriebe – und damit deren Kunden, die Wasserverbraucher – viel Geld. Denn das Abwasser muss aufwendig gereinigt werden, mechanisch und biologisch. Drei Stufen durchläuft der Prozess in der Regel, bevor das Wasser so weit geklärt ist, dass es in den natürlichen Kreislauf eingespeist und zu Grund- und Trinkwasser werden kann.