Was können Sie tun?

Nicht nur ärgern - handeln Sie: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Wir haben schon viel erreicht und stehen nicht mehr allein.

Schreiben Sie an Presse und Politik, diskutieren Sie, sorgen Sie dafür, dass man Ihre Meinung hört und werben Sie bei Nachbarn, Freunden, Kollegen, das Gleiche zu tun.

Die Verständigung zwischen Rot und Grün ist seit dem 17.10.13 abschließend zugunsten des Prüfungs- und Sanierungszwangs erfolgt. Die Kanalsanierer-Branche hat ihr Ziel erreicht: Alle Ressourcen sind in den Wasserschutzgebieten auf Jahre hin voll ausgelastet. Die Landes-SPD marschiert im GRÜNEn Gleichschritt.

Jetzt warten die Kommunen noch auf Durchführungsbestimmungen, lassen Satzungen erarbeiten und beschließen. Ab dem Frühjahr/Sommer 2014 gehen dann hunderttausende Bescheide an Bürger. Die meisten dürften vollkommen überrascht sein, weil sie glaubten, das Thema sei vom Tisch. Im Sommer/Herbst 2014 könnte es dann soweit sein, dass wieder tausende Betroffene in Düsseldorf aufmarschieren. Immerhin haben wir schon einmal ein von allen Parteien "abschließend" beschlossenes Gesetz gestoppt. Aber Worte alleine genügen ab jetzt nicht mehr.

Alle Texte stehen zur freien Verfügung für alle Zwecke, die eindeutig gegen die flächendeckende Dichtheitsprüfung und Zwangssanierung privater Abwasserleitungen gerichtet sind.

Hannelore Kraft 27.10.2012

Sehr geehrte Abgeordnete der SPD,

Bitte prüfen Sie gewissenhaft, ob Sie die im Schreiben an Frau Kraft geschilderten Fälle und sehr viele weitere als Kollateralschäden aus der angestrebten Regelung in Kauf nehmen wollen. Die Liste solcher menschlichen Dramen, die sich im Verborgenen abspielen, ließe sich beliebig fortsetzen. Es handelt sich um eine Kernklientel der SPD, für die Sie sich verantwortlich fühlen sollten. Höchste Priorität für Sie und die SPD sollte das Wohl dieser und anderer Bürger in NRW genießen. Alles andere, insbesondere fragwürdige ökologische Projekte, haben sich dem unterzuordnen.

Hannelore Kraft 20121027

Das Schreiben ging als Brief an unsere Ministerpräsidentin und in Kopie per E-Mail an jeden einzelnen SPD-Abgeordneten zur Kenntnis. Kein einziges dieser Schreiben wurde beantwortet.