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Was können Sie tun

Sobald Städte und Gemeinden beginnen, die Bürger ausdrücklich und schriftlich auf die Pflicht zur Dichtheitsprüfung hinzuweisen, regt sich Widerstand, Ärger, Wut, Ohnmacht bei vielen Betroffenen. Das genügt aber nicht, um etwas zu Verändern. Wir müssen Aktionen planen und koordinieren und mit belastbaren Fakten unterlegen. Abgeordnete, Räte, Bürgermeister müssen überzeugt werden. Wir sind angewiesen auf Ihre Mithilfe, wenn diese Initiative etwas bewirken soll. Dass dies geht, zeigen die Erfolge der letzten Jahre. Noch 2010 rechtfertigten alle Parteien und alle relevanten Organisationen unisono diese Zwangsmaßnahmen.

Was können Sie tun:

  • Flugblattaktionen: Wir stellen Muster hier bereit die angepasst, gedruckt, vervielfältigt werden und dort verteilt werden, wo viele Menschen zusammenkommen, zB in Fußgängerzonen, auf Jahrmärkten, regionalen Veranstaltungen. Das muss überall in NRW geschehen und erfordert Ihre lokale Unterstützung. Ggf. bitte kurze Info per E-Mail an uns.
  • Briefaktionen: Schreiben an Stadt- und Gemeinderäte, Bürgermeister, Abgeordnete müssen die Volksvertreter zum Nachdenken bringen. Muster werden wir hier anbieten, die Sie am besten anpassen und jeweils Ihre persönliche Situation beschreiben. Bewährt haben sich eher herkömmliche Schreiben auf Papier. E-Mails werden leider oft nicht beachtet.
  • Verfassen Sie zusammen mit Ihren Nachbarn eine Petition. Ein Beispiel der Interessengemeinschaft Abwasser Haddenhausen (IGH) finden sie hier. Und das geht sogar Online.
  • Kontakte: Wenn Sie Pressekontakte haben, leiten Sie die Information weiter und bitten Sie um Veröffentlichung.
  • Gründung lokaler Initiativen

Diese Seite soll Anlauf- und Sammelstelle sein für belastbare Fakten, Erfahrungen von Bürgern vor allem aus NRW und für Meinungen zum Thema. Daneben helfen wir, Aktionen zu koordinieren, stellen Muster für Anschreiben und Flugblätter hier bereit, die gerne auch von Ihnen kommen, und bauen einen umfassenden Vorrat an Munition gegen das Landesgesetz auf, die jeder Interessierte für sich und gegen die Dichtigkeitsprüfung nutzen kann. Um dies zu erreichen brauchen wir Mitstreiter.

  1. Bitte schicken Sie Angebote seriöser Firmen für Dichtigkeitsprüfungen und Sanierungen, die Sie erhalten haben, per E-Mail an info@alles-dicht . Wir werden die anonymisiert (also Ihr Name und der Name des Anbieters werden unkenntlich gemacht) hier ins Netz stellen. Wichtig ist einen Überblick über die tatsächlichen Kosten zu erhalten als wichtiges Argument gegen die Prüfungspflicht.
  2. Wenn Sie regelmäßig mithelfen und mitgestalten möchten, geben Sie per E-Mail Unterstützung bitte Ihre Kontaktdaten an uns weiter. Wir führen eine interne nicht-öffentliche Liste von Unterstützern
  3. Gutachten, Stellungnahmen ausgewiesener Fachleute können unser Anliegen besonders effektiv unterstützen.
  4. Bitte senden Sie uns ihre Neuigkeiten, Erfahrungsberichte, Artikel der Lokalen Presse, Anschreiben von Gemeinden, geplantes Vorgehens in der Sache, u.v.a.m. per E-Mail oder im Blog. Wir werden das alles sammeln und für andere verfügbar machen.

Die Uhr tickt weiter, auch nach 2015. Wenn die Behörden an Ihrer Tür klingeln und die Prüfung verlangen ist es zu spät. Helfen Sie mit und informieren Sie uns am besten darüber, was Sie konkret unternommen haben. Dann wissen wir wo und was im Lande in der Sache vorgeht.

Kommentare   

0 #1 Sibille Kampingen 2016-11-03 13:30
Ich finde den Beitrag sehr interessant. Die Dichtheitsprüfung ist ein Thema über das man sich tatsächlich zu wenige Gedanken macht, während dies ein ernstes Thema ist. Ich würde diesbezüglich immer Experten ansprechen und mich beraten lassen.

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